Willkommen
Felan2006
Felan 2007
Felan 2008
Felan 2009
Felan 2010
Felan 2011
Felan 2010

Das neue Jahr fing gleich gut an

Einsatzübung!!!!

 â€¦â€¦schon am morgen nach dem Aufwachen war mir klar dass es heute was Besonderes geben muss, denn der Morgenspaziergang war sehr kurz. Nachdem wir (die Zweibeiner und wir Fellnasen)gefrühstückt hatten hat sich mein Rudelführer seine Dienstkleidung angezogen und auch ich bekam mein Spezialgeschirr angelegt, an beiden Seiten ist groß AZUBI aufgedruckt, und alle Leute bekommen gleich einen freundlicheren Gesichtsausdruck wenn sie mich damit sehen. Der große Rucksack wurde gepackt, neben dem ganzen Zeug das Harald benötigt um Verletzte zu versorgen habe ich natürlich darauf geachtet dass auch genug Leckerlie mit eingepackt wurden. Zum Schluss wurde noch der Schlitten im Auto verstaut und dann ging’s auch schon los. Mein Kumpel Samu musste daheim bleiben da er noch nicht so bergerfahren ist und auch als Spanier die Kälte und den Schnee nicht so liebt wie ich. Außerdem hat Harald gemeint ich freue wenn ich mit Ihm was alleine unternehmen kann.

Also was soll ich sagen….. es ging los.

Nach kurzer Fahrt im Auto kamen wir an einen Parkplatz, aber wo waren die anderen Bergwachtler? Niemand war da, wir waren ganz alleine. Auf meinen fragenden Blick hin meinte Harald zu mir, wir gehen voraus und treffen die anderen am Gipfel, also los, ich bekam den Schlitten bepackt mit dem Rucksack und ab ging´s. Es war ein wunderschöner Tag, Schneetreiben, windig, frostig, einfach herrlich. Nach zwei Stunden durch den frischen Schnee mit einem Steilanstieg über die Himmelsleiter (Lusen) bei der Harald mithalf den Schlitten zu ziehen, erreichten wir den Gipfel bei kräftigem Wind und Schneetreiben. Hier durfte ich erst mal alle anderen Bergwachtler die einen anderen Weg gegangen sind,  begrüßen. Es war wie immer ein großes Hallo und von jedem wurde ich kurz durchgekrault.

Dann musste ich mich auf der Seite „im Platz und bleib“ legen bis die Einsatzbesprechung beendet war. Wir haben eine Person im Gipfelbereich mit einer „Beinverletzung“ gefunden die mit dem Akja (so nennt man das Teil mit dem Zweibeiner die nicht mehr laufen können im Winter abtransportiert werden, ja ich kenn mich mittlerweile aus!) zur Hütte transportiert wurde. Harald und ich sollten voraus gehen und den besten Weg erkunden, damit die Träger nicht in den durch hohen Schnee verwehten Löchern und Spalten stecken blieben. Manchmal mussten wir auch mitziehen, auch da durfte ich mitmachen, ich hab mich mächtig ins Zeug gelegt damit wir vorwärts kamen. Nachdem das geschafft war, war Brotzeit in der Hütte angesagt, hier haben wir dann viele Touristen getroffen die alle etwas von mir wissen wollten, hier hat Harald stolz von mir und meiner Rasse erzählt. Alle anderen Hunde die mit ein der Gaststube waren haben mich nicht interessiert, ich war ja noch im Dienst!

Nach der Brotzeit hatten die anderen Bergwachtler noch eine Überraschung für mich. Ich durfte eingegrabene Personen suchen, herrlich! …. Und das alles mit Zuschauern, ich war begeistert, Harald war es wohl etwas mulmig zumute, denn unter solchen Bedingungen hatten wir noch nie geübt, aber ich war mir meiner Sache sicher. Ich musste mich mit Harald hinter dem Haus verstecken, damit wir nicht sehen wo die Person vergraben wurde und nach kurzer Wartezeit ging´s auch schon los. Harald suchte eine Stelle an der der Wind günstig stand und mit dem Kommando SUCH lies er mich los. Wie ein geölter Blitz schoss ich nach vorne, kreuz und quer suchte ich das Gelände ab, und nach kurzer Zeit hatte ich den Schneehaufen entdeckt unter der die Person versteckt lag. Für mich ein Kinderspiel, einzig der hohe Schnee war anstrengend da überall umgestürzte Baumstämme quer lagen die auch noch zugeschneit waren. Das Ganze haben wir zweimal wiederholt, wobei beim zweiten Mal extra Spuren in den Schnee getrampelt wurden um mich zu verwirren, aber weit gefehlt, mit mir nicht! So einfach trickst man keinen Felan aus.  Ich war mächtig stolz auf meine Leistung, auch Harald merkte man das an, zumal wir von den umstehenden Touristen mächtig bewundert wurden. Ich hörte so Kommentare wie… schau mal ein Rettungshund bei der Prüfung, oder … ich habe gesehen wie er jemand unter dem Schnee gefunden hat, und natürlich jede Menge Komplimente über mein Aussehen, ja das tat gut!

Leider war die ganze Sache dann auch schon vorbei, es war mittlerweile schon Nachmittag, und es ging die Strecke zum Auto zurück, Harald auf dem Schlitten, und ich nebenher, bzw. vorne weg wenn es etwas zum ziehen gab. Zuhause angekommen habe ich es mir gleich bequem gemacht und habe erst mal ein Stündchen geschlafen. Harald meinte danach, ich hätte bestimmt von dem heutigen Tag geträumt, denn ich habe im Schlaf mein bestes Samojedenlächeln aufgesetzt……

Nachdem es Ende Januar auch bei uns richtig geschneit hat, haben wir am Sonntag gleich nochmals eine Suche im Schnee organisiert. Weit mussten wir ja nicht gehen um einen geeigneten Schneehaufen zu finden.

Direkt gegenüber unseres Hauses liegt genug Snee aufgetürmt um Sucharbeit durchzuführen.

Das Bild entstand nach dem Freischaufeln, denn das “Opfer war ganz im Schnee versteckt

Felan am Lusen
Einsatzübung
Felan Lawinensuche

Nach der Suche gings dann auf einen langen Spaziergang, so richtig zum Austoben

Meinem Kupel Samu ist der viele Schnee nicht ganz geheuer aber wenn ich eine Spur ziehe läuft er schon mit.

Felan Samu
Felan Samu Rentpoldenreuth

Unterwegs trafen wir dann noch unseren Freund Sam, mit dem wir ausgiebig spielten

Samu Sam

Im Frühjar fing dann mein Partner ein Studium bei ATN zum Verhaltensberater Hund an. .....Als ob das bei meinem Wesen nötig gewesen wäre......
aber ihm macht es viel Spaß und da er sich schon immer mit Hunden und auch Wölfen beschäftigt hat, meinte er, er müßte das ganze auf eine solide Basis stellen. Er hat auch schon ein Versuchskanninchen, na ja was soll´s wenn´s ihm Spaß macht. Aber mal ganz ehrlich, mir macht´s auch Spaß, denn ich arbeite ja gerne mit.

Felan