|
|
 |
|
|
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
|
 |
|
|
|
Tja, am ersten Weihnachtsfeiertag 2008 bekamen wir ein neues Familienmitglied: Samu, ein Samojede aus der Samojedennothilfe. Vorgestellt auf der Homepage hat er sich mit: “Hallo ich bin’s der
Samu.........” aber da war’s auch schon um meine Zweibeiner geschehen. Als sie Samu´s Bild das erste mal sahen, wie er so voller Zuversicht, trotz seiner lädierten Nase in die Kamera lächelte, da wussten
sie, dass Samu zu uns gehört. Erst später hat Samu mir erzählt, dass er auf einer Finka lebte, aber sehr einsam war, da sich niemand um ihn kümmerte. Er versuchte von dort auszubrechen, indem er die Nase
unter den Gitterstäben hindurch streckte, in der Hoffnung sich durchgraben zu können, deshalb ist das Fell von der Nase komplett abgeschabt, er hofft aber, dass das wieder heilt. Eines Tages hatte er es
aber geschafft, er konnte fliehen und fand über Umwegen letztendlich den Weg zu uns. Zuerst wurde er von unseren Zweibeiner als Pflegehund aufgenommen, um zu schauen wie ich mich mit Ihm vertrage, aber
das ist natürlich bei meinem Gemüt kein Problem gewesen und deshalb ist er seit Februar für immer bei uns
|
|
|
Weihnachten und Silverster war natürlich etwas anstrengend, denn Samu musste anfangs alle paar Stunden raus, er hatte ja nie gelernt seine Bedürfnisse zu kontrollieren. Aber das war innerhalb von Tagen
kein Thema mehr. Mehr interessierten ihn unsere Katzen, aber auch hier gab´s keine Probleme. Mittlerweile lässt Marcy sich von Samu und natürlich auch von mir abschlecken und genießt es von zwei Hunden
umsorgt zu werden. Shiva war etwas länger skeptisch aber auch hier hat sich alles gut eingespielt.
Samu hat einmal versucht meine Stellung in Frage zu stellen, aber mit einem deutlichen Pfotenhieb auf seine Nase war klar wer hier der Chef ist. Allerdings hat er danach die Streicheleinheiten bekommen
und ich nur einen bösen Blick.
Verstehe einer diese Zweibeiner....
Mittlerweile arbeiten wir zusammen und verteidigen schon mal unsen Sozialverband gegen andere Vierbeiner die uns zu nahe kommen.
|
|
|
|
Meine Vorliebe für ausgedehnte Wanderungen durch den verschneiten Bayerischen Wald teilt Samu mittlerweile auch, allerdings waren die Touren am Anfang für Samu noch etwas kürzer, aber mittlerweile kann er
bei mir schon fast mithalten. Schlitten ziehen macht uns beiden einen riesen Spaß, wir sind dann hochkonzentriert bei der Sache (nicht immer aber immer öfter).
|
|
|
|
Natürlich ist eine Brotzeit zwischendurch eine willkommene Abwechslung und wird nicht verschmäht.
|
|
|
 |
|
|
 |
 |
 |
|
Mittlerweile sind wir ein richtiger Sozialvverband der zusammen durch dick und dünn geht. Samu und ich halten zusammen wie Pech und Schwefel. Die Sorgen die sich unsere Zweibeiner anfangs machten, waren
unbegründet. Samu lässt sich von Shiva und Marcy alles gefallen, genauso wie ich. Die Katzen haben einfach Narrenfreiheit, sind halt bloß Katzen!
Samu darf mittlerweile auch mal ohne Leine laufen, was bei mir nur in Ausnahmefällen möglich ist. Samu kommt auf Zuruf zurück (der Streber!). Ich kann einfach nicht so ohne weiteres zurückkommen, wenn
doch da gerade eine frische Spur ist muss ich doch wissen wo die hinführt! Unsere Zweibeiner meinen, dass der Unterschied zwischen uns beiden enorm ist, ich bin der souveräne Eigenständige und
Eigenwillige, Samu der ängstliche aber extrem verschmuste, ….wie gesagt, wir beide ergänzen uns hervorragend. Genau wie Annette und Harald.
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
Zum Bergwachtdienst darf bisher nur ich mit, hier nach Dienstende von Rachel. Samu fehlt die Trittsicherheit und die innere Ruhe. Wie man sieht, trägt jeder seine eigene Brotzeit.
|
|
|
....... und nach getaner Arbeit darf ein kurzes Schläfchen nicht fehlen! Diese Momente genieße ich dann ganz besonders, aber nicht lange, denn es gibt ja noch sooooo viel zu entdecken!
Also das wars für dieses Jahr.
2010 geht´s weiter mit meinen Erzählungen, macht´s gut und Servus
|
|
|
|
Felan
|
|
|
|
|